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Heisenberg, Hitler und die Bombe

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 (2018) (2018)

Michael Schaaf
Heisenberg, Hitler und die Bombe
Gespräche mit Zeitzeugen
316 Seiten, 56 Abb., Gb., 24,80 Euro
ISBN 978-3-86225-115-5

 

Der Nachweis der Urankernspaltung vor 80 Jahren war eine der folgenreichsten Entdeckungen des 20. Jahrhunderts. In Gesprächen mit Pionieren der Atomforschung und führenden Wissenschaftlern der geheimen deutschen und amerikanischen Kernforschungsprogramme im Zweiten Weltkrieg versucht der Autor, dem Mythos von der deutschen Atombombe auf die Spur zu kommen, indem er Kooperationsverhältnisse aufzeigt, Fehleinschätzungen auslotet und Ressentiments der beteiligten Wissenschaftler offenlegt. Warum ist es den deutschen Wissenschaftlern während des Krieges nicht gelungen, einen funktionierenden Reaktor oder gar die Atombombe zu bauen? War es Unfähigkeit, Ignoranz oder Kalkül? Im Fokus steht hier vor allem der Mitbegründer der Quantenmechanik Werner Heisenberg, der einer der führenden Physiker im deutschen „Uranverein“ war.

“These interviews are a valuable source for the history of the German fission project, with scientists vividly recalling their ambitions, motivations, and the rivalries that affected the work. Between the lines, we also learn of the men’s political mindset during the Hitler regime and their part in the myth-making that took place after the war.”
Ruth Sime, Sacramento City College,
Autorin von „Lise Meitner. Ein Leben für die Physik“

“The book is the verbal record of interviews, by the author, of some of the dominant contributors to the German efforts to produce nuclear weapons during the last war, both technically as well as politically. It provides by far the most detailed account of this effort, and is therefore indispensable towards an understanding of this subject.”
Jack Steinberger, CERN,
Nobelpreisträger für Physik 1988

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