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Die Geschichte der Chemischen Fabrik Stoltzenberg bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges
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Henning Schweer
Die Geschichte der Chemischen Fabrik Stoltzenberg bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges
Ein Überblick über die Zeit von 1923 bis 1945 unter Einbeziehung des historischen Umfeldes mit einem Ausblick auf die Entwicklung nach 1945
115 Seiten, 14 Abb., Pb., Vergriffen
ISBN 978-3-928186-87-2
(Der Titel ist inhaltsidentisch als E-Book/PDF verfügbar.)
In dieser Studie wird die Geschichte der Chemischen Fabrik Dr. Hugo Stoltzenberg von ihrer Gründung 1922/23 bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs dargestellt; ein kurzer Überblick gilt zudem der Nachkriegsgeschichte bis 1979. Bekannt wurde das Unternehmen durch seine Beteiligung an illegalen chemischen Rüstungsprojekten der Reichswehr in Russland und Spanien während der Weimarer Republik sowie durch die Verbindung seines Gründers Hugo Stoltzenberg (1883–1974) mit dem deutschen Chemiker Fritz Haber (1868–1934).
Kostenlose Leseprobe aus dem E-Book/PDF-Ausgabe auf
ISBN 978-3-86225-632-7
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ISBN 978-3-86225-632-7
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Der Name des Hamburger Unternehmens ist mit zwei Skandalen verbunden, den sogenannten Stoltzenberg-Skandalen von 1928 und 1979. Der erste wurde durch den Austritt einer Giftgaswolke auf dem Firmengelände ausgelöst. Beim zweiten verunglückten drei Kinder, als sie mit Chemikalien spielten, die sie auf dem Firmengelände entdeckt hatten.
Das Buch schließt eine Forschungslücke zur Geschichte der Chemischen Fabrik und zeigt, wie eng Firmengeschichte, Chemiegeschichte und Hamburger Stadtgeschichte miteinander verflochten sind. Zugleich ordnet sie die Entwicklung des Unternehmens in größere Zusammenhänge ein: in die Geschichte chemischer Kampfstoffe, des Gasschutzes, der Schädlingsbekämpfung, des Umgangs mit chemischen Altlasten und der Rüstungskontrolle.
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