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»Um mich nicht zu vergessen«

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 (1997) (1997)

Marie-Ann Maushart
»Um mich nicht zu vergessen«
Hertha Sponer – ein Frauenleben für die Physik im 20. Jahrhundert
183 Seiten, 8 Abb., Pb., 20,00 Euro
ISBN 978-3-928186-37-7

 

Um ihr Leben der Physik widmen zu können, mußte die 1895 geborene Hertha Sponer erhebliche Widerstände ihrer männlich geprägten Umwelt überwinden und sich gegen vielerlei Vorurteile durchsetzen. Sie erlangte das Abitur auf Umwegen, studierte Physik und verzichtete auf ein eigenes Familienleben. Sie hatte immerhin das Glück, Mitarbeiterin von James Franck in Göttingen zu werden, der sie nach Kräften förderte. 1932 wurde sie zur Professorin ernannt. Doch kaum hatten die Nationalsozialisten die Macht ergriffen, verlor sie ihre Stelle wieder. Obwohl sie als Nichtjüdin nicht emigrieren mußte, sah sie doch für sich keine Zukunft mehr in Deutschland und ging über Norwegen schließlich in die USA. Eine zweite Karriere an der Duke University in North Carolina sicherte ihr als reife Frau ein weiteres Mal ihre Stellung in der Gemeinschaft der Wissenschaftler.

1946 heiratete Hertha Sponer ihren alten Freund und Mentor, den inzwischen in Chicago lebenden und verwitweten James Franck. Beide behielten jedoch ihre akademischen Stellungen bei und konnten deshalb nur einige Wochen im Jahr zusammen leben. Hertha Sponer starb 1968 in Deutschland.

Die Autorin hat es verstanden, aus den schriftlichen Hinterlassenschaften von Hertha Sponer und James Franck ein bewegendes Lebensbild einer Physikerin im 20. Jahrhundert zu zeichnen.

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