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Geschlechterverhältnisse in Medizin, Naturwissenschaft und Technik

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 (1996) (1996)

Christoph Meinel; Monika Renneberg (Hrsg.)
Geschlechterverhältnisse in Medizin, Naturwissenschaft und Technik
350 Seiten, 7 Abb., Gb., 24,50 EUR
ISBN 978-3-928186-31-5
Die Aufsatzsammlung bietet eine Zwischenbilanz des Forschungs- und Diskussionsstandes über Tragfähigkeit und Möglichkeiten der Kategorie Geschlecht in der medizin-, naturwissenschafts- und technikhistorischen Forschung.

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»Frauen im Reiche Äskulaps« hatte Hermann Schelenz den Beitrag betitelt, den er im September 1904 – von zwei Paracelsus-Vorträgen des Altmeisters Karl Sudhoff würdig umrahmt – auf der dritten Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Geschichte der Medizin und der Naturwissenschaften in Breslau zur Diskussion gestellt und wenig später in der Deutschen Aerzte-Zeitung veröffentlicht hat. Der bekannte Pharmaziehistoriker kam damit auf ein Thema zurück, das ihn schon in der Sektionssitzung für Geschichte der Medizin und der Naturwissenschaften auf der 71. Versaminlung deutscher Naturforscher und Ärzte im September 1899 in München beschäftigt hatte. Den aktuellen sozial- und wissenschaftspolitischen Hintergrund bildete in beiden Fällen die anhaltende Diskussion um das Hochschulstudium der Frauen und die Berufstätigkeit von Akademikerinnen. Die in Buchform erschienene Version der Frauen im Reiche Aeskulaps trägt den Untertitel Ein Versuch zur Geschichte der Frau in der Medizin und Pharmazie unter Bezugnahme auf die Zukunft der modernen Ärztinnen und Apothekerinnen (Leipzig 1900) und liest sich heute als ein ebenso boshafter wie hilfioser Versuch, mit tatsächlichen Begebenheiten und kuriosen Anekdoten aus der Medizingeschichte wahrscheinlich zu machen, daß die Frau ihrem Wesen nach zur Giftmischerin, Intrigantin und Alkoholikerin neige und folglich zu derart verantwortungsvollen Heilberufen untauglich sei, ja daß die Frauenempanzipation letztlich »in allgemeinem Sichgehenlassen, in furchtbarster Sittenlosigkeit, in allgemeinem Sinnestaumel« enden werde.

Das Thema 'Frauen und Wissenschaft' schien für die 1901 aus den Naturforscherversammlungen hervorgegangene Deutsche Gesellschaft für Geschichte der Medizin und der Naturwissenschaften damit fürs erste erledigt. Sieht man von den Vorträgen Isidor Fischers über »Menstruation und Ovulation in historischer Betrachtung« (Leipzig 1922), Juhus Schusters über »Prostitution und Frühgeschichte der Syphilis« (Bad Steben 1923) und Otto Zekerts über »Das Rezeptbuch der Philippine Welser« (lrinsbruck 1924) ab, sind einschlägige Themenankündigungen für die Folgezeit nicht mehr auszumachen. Auf den Jahrestagungen der Gesellschaft dürften die Frauen allenfalls als Gattinnen oder – wie man auf den Naturforscherversammlungen zu sagen pflegte – als »Damenflor« figuriert haben. Als Vortragende sind sie erstmals auf der Jahrestagung 1929 in Budapest in Erscheinung getreten, als Elseluise Haberling »Uber die ersten Spuren des Hebammenstandes in Deutschland« berichtete.

1938 wurde mit Edith Heischkel die erste Frau in den Vorstand der Gesellschaft gewählt. Danach dauerte es noch einmal ganze zwei Generationen, bis die Deutsche Gesellschaft einem Vorschlag des 'Driburger Kreises' folgte – der wissenschaftliche Nachwuchs hatte das Thema 1993 nämlich selbst in seinem Treffen vor der damaligen Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft behandelt – und die Frage nach Geschlechterverhältnissen in Medizin, Naturwissenschaft und Technik zum Rahmenthema ihrer 78. Jahrestagung wählte, die vom 22. bis 25. September 1995 in Bonn stattfand und in der Wahl des Tagungsortes zugleich die politische Dimension des Gegenstandes akzentuierte.

Die Geschlechterfrage stammt aus der Frauenbewegung und aus der politischen Diskussion. Die historische und sozialwissenschaftliche Frauenforschung hat die Fragestellung aufgegriffen und für ihr Erkenntnisziel nutzbar gemacht. Seit den 1970er Jahren benutzt die Geschichtswissenschaft die neue Kategorie des 'sozialen Geschlechts'. Historikerinnen haben begonnen, die 'allgemeine' Geschichte mit ihrer bevorzugten Blickrichtung auf solche gesellschaftlichen Bereiche, in denen Männer agierten, durch eine frauenorientierte Forschung zu ergänzen. Mittlerweile dokumentieren zahlreiche Studien, daß Frauen und Männer in ganz unterschiedlicher Weise Anteil an Geschichte haben. Erst die Frauengeschichte hat so auch Männer als Geschlechtswesen sichtbar gemacht.

Geschlechtergeschichte heute umfaßt jedoch mehr als Frauengeschichte hier und Männergeschichte dort (wobei Studien zur historischen Männerforschung nach wie vor rar sind). 'Geschlecht' wird nicht einfach als natürliches Faktum, als biologisches Kriterium zur Unterscheidung von Menschen verstanden, sondern als vom Inhalt her historisch bestimmt. Zwar weisen jede Gesellschaft und jede historische Periode Frauen und Männern unterschiedliche Eigenschaften, Verhaltensweisen und Tätigkeiten zu, doch sind diese geschlechterbestimmten Differenzierungen im einzelnen historisch wandelbar. Wenn von 'Geschlecht' als 'sozialem Geschlecht' die Rede ist, werden zudem die Beziehungen. in denen die Geschiechter zueinander stehen, immer mitgedacht. Dazu gehören die Beziehungen zwischen den beiden Geschlechtern und innerhalb der Geschlechter sowie die geschlechterbestimmten Hierarchien in der Gesellschaft und die Geschlechterverhältnisse zwischen Männern und Frauen. Zusammen konstituieren die je spezifischen Bestimmungen der Geschlechter und deren vielfältige Beziehungen Geschlechterverhältnisse, die alle gesellschaftlichen Bereiche durchdringen. Geschlechtergeschichte untersucht, wie Geschlechterverhältnisse historisch konstruiert und wirkmächtig wurden.

Deutlich wird dabei, wie stark Wahrnehmung und Gestaltung der Wirklichkeit von einer dichotomen Grundkonstellation geprägt sind: der Scheidung von Subjekt und Objekt, Kultur und Natur, Verstand und Gefühl. öffentlichem und privatem Bereich, und wie selbstverständlich diese Dichotomien bei der Zuweisung sozialer Rollen und bei der Deutung von Welt und Natur Verwendung finden. Auf diese Weise gerät über die Geschlechterfrage eine Grundstruktur unserer Kultur ins Blickfeld und lernen wir zunehmend, vieles. was früher nicht hinterfragenswert schien, in neuem Lichte zu sehen. »Feminismus«, hat Evelyn Fox Keller einmal gesagt, »ist vor allem eine bestimmte Form von Aufmerksamkeit, eine Linse, die gewisse Fragestellungen deutlicher hevortreten laßt.«

Doch was sich in der Sozial- und Gesellschaftsgeschichte bewährt hatte, muß für die Geschichte der Wissenschaften von der Natur nicht in gleichem Maße gelten. Denn die Naturwissenschaften begründen ihre Geltung und ihren Anspruch ja gerade damit, daß sie es – über das historisch Kontingente und sozial-kulturell Geprägte hinaus – mit der objektiven Realität der Natur und deren Gesetzen zu tun haben und aus dieser mit Hilfe empirischer und abstrahierender Verfahren gültiges, objektives Wissen gewinnen: Wissen, das sich im Idealfall in der formalen Sprache der Mathematik aufschreiben läßt und spätestens dann seinen Entdeckungskontext, die Art wie und von wem solches Wissen produziert wurde, abgestreift hat. Eine solche Auffassung von Wissenschaft entspricht dem Selbstverständnis vieler Naturwissenschaftler und dem Bild von Wissenschaft in der Öffentlichkeit. Auch die vorherrschende Wissenschaftstheorie der analytischen Philosophie hat nicht wenig dazu beigetragen, diese Auffassung zu stützen.

Die Kritik an dieser Position kam mit den Brechungen des Fortschrittsbegriffs, mit dem Zweifel am positivistischen Bild kumulativ wachsender Erkenntnis und mit der Skepsis gegenüber der Vorstellung nahezu grenzenloser technischer Machbarkeit. Die feministische Kritik setzte insbesondere am zentralen Ideologem der wissenschaftlichen Objektivität an und hat diese – über die Verbindung von Wissen, Macht und Herrschaft – als ein Produkt 'männlicher' Welterfahrung und letztlich als Ausdruck einer patriarchalisch strukturierten Gesellschaft zu entlarven gesucht. »Die Objektivität der Wissenschaft«, auf diese Formel hat es Hester Eisenstein einmal gebracht, sei »nichts als ein Geheimwort für Männerherrschaft.«

Wie immer man zu derart pointierten Äußerungen auch stehen mag, unstrittig ist, daß von der feministischen Kritik und der Geschlechtergeschichte her wichtige Anstöße für die Wissenschaftsforschung und Wissenschaftsgeschichte ausgegangen sind. Daß geschlechtergeschichtliche Überlegungen für die Geschichte von Medizin, Naturwissenschaften und Technik in der Tat relevant sind, ergibt sich aus den geschlechtsbestimmten Zuschreibungen für diese Disziplinen. Technik und Naturwissenschaften erscheinen nach wie vor als 'Männersache', als Sphären, in denen Frauen als Protagonistinnen kaum vorkommen und denen sie – tatsächlich oder vermeintlich – distanziert gegenüberstehen.

Seitdem US-amerikanische Autorinnen der späten 1970er Jahre die Geschlechterfrage auf die Geschichte von Medizin, Naturwissenschaft und Technik angewandt haben, liegt mittlerweile eine Fülle von Detailuntersuchungen und übergreifenden Studien vor. Wir haben erfahren, wie sich seit der Frühen Neuzeit in einem gekoppelten Prozeß Geschlechterdifferenz und die spezifische Form moderner Naturwissenschaft konstituiert und wechselseitig gestützt und verstärkt haben. Wir haben die Sozialisations- und Selektionsbarrieren in Ausbildung und Beruf von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern kennengelernt, und wir haben gesehen, wie solche Mechanismen auch die Fragestellungen und Inhalte der Wissenschaften verändern, wie sie nicht zuletzt auch der Sprache der Wissenschaft ihre Signatur aufprägen. Wir sind sensibilisiert dafür, in welchem Ausmaß das, was die Wissenschaften als Beschreibung der objektiven Realität vorbringen, tatsächlich kulturelle Werte und Normen, aber auch gesellschaftliche Strukturen und konkrete Machtverhältnisse widerspiegelt. Und als Historiker und Historikerinnen haben wir Grund zu der Annahme, daß das, was uns in der Geschichte von Technik, Medizin und Naturwissenschaft begegnet, nicht bloß dem vollkommenen Kenntnisstand der Vergangenheit anzulasten und damit im Grunde erledigt ist, sondern tatsächlich zum Wesen von Wissenschaft gehört, und zwar sowohl was ihre gesellschaftliche Praxis, als auch was den Erkenntnisprozeß selbst angeht. Diese Einsicht aber berührt nun in der Tat den 'harten Kern' von Medizin-, Naturwissenschafts- und Technikgeschichte.

Mit der Wahl des Themas 'Geschiechterverhältnisse in Medizin, Naturwissenschaft und Technik' hatte sich die Deutsche Gesellschaft für Geschichte der Medizin, Naturwissenschaft und Technik die Aufgabe gestellt, sich mit den Ergebnissen der Geschlechtergeschichte auseinanderzusetzen, Tragfähigkeit und Möglichkeiten der Kategorie Geschlecht in der medizin-, naturwissenschafts- und technikhistorischen Forschung zu diskutieren sowie eine Art Zwischenbilanz des Forschungs- und Diskussionsstandes in unserem Lande und innerhalb derjenigen Fachrichtungen zu ziehen, die in der Deutschen Gesellschaft vertreten sind. Daß dabei zugleich die Historiographie von Medizin, Naturwissenschaft und Technik, mithin auch die Geschlechterverhäitnisse innerhalb unserer historischen Fachdisziplinen ins Blickfeld gerieten, war ausdrücklich beabsichtigt.

Die inhaltlichen Gruppen, nach denen die Beiträge dieses Bandes zusanunengestellt sind, folgen den thematischen Schwerpunkten, die in der Forschung in besonderem Maße Beachtung gefunden haben. Um eingangs einen gewissen theoretischen Rahmen vorzugeben, werden unter der Überschrift Historiographie und Geschlecht aus der Sicht unterschiedlicher Fachrichtungen zentrale Themen und wesentliche Ergebnisse in übergreifender historiographischer Perspektive vorgestellt und mögliche Aufgaben künftiger Forschung skizziert.

Der Themenbereich Lebensentwürfe – Lebenswelten gilt der Geschichte von Frauen, die Beiträge zur medizinischen, naturwissenschaftlichen und technischen Entwicklung geleistet haben. Dazu gehören sowohl die Suche nach 'vergessenen' Frauen, deren Beiträge bisher in der Forschung nicht beachtet wurden, als auch Biographien bekannter Wissenschaftlerinnen, Erfinderinnen oder Ärztinnen. Solchen Studien wird oft das von männlichen Biographien geprägte Wertesystem zugrundegelegt, in dem sich die betrachteten Frauen nur als Ausnahmeerscheinungen behaupten konnten. Diesem Problem begegnen andere biographische, auch kollektivbiographische Arbeiten, die das Augenmerk auf die mehr regelhaften Bedingungen für wissenschaftlich tätige Frauen richten oder die nach möglicherweise geschlechtsspezifischen wissenschaftlichen Arbeitsweisen fragen. Dies führt auch auf Betrachtung der spezifischen gesellschaftlichen Räume, in denen Frauen an Wissenschaft und Gelehrsamkeit teilhaben konnten.

Disziplin und Geschlecht umfaßt zum einen die Frage nach den Definitionen der Geschlechter, wie sie vor allem in den biologischen und medizinischen Wissenschaften vorgenommnen wurden. Dabei geht es etwa um die lange Geschichte der 'Natur der Frau' und deren Funktionalität für gesellschaftliche Rollenzuschreibungen bzw. umgekehrt um den Einfluß der bestehenden Geschlechterverhältnisse auf die Entwicklung biologischer und medizinischer Begriffe und Konzepte. Zum anderen geht es um die ebenso interessante wie umstrittene Frage nach geschlechtsspezifischen Mustern in den Normen und Methoden wissenschaftlicher Praxis, die durch den weitgehenden Ausschluß von Frauen aus dieser Praxis geprägt wurden. Die grundlegende Frage richtet sich auf den historischen Zusammenhang zwischen der Entwicklung der modernen Medizin, Naturwissenschaft und Technik und der der Geschlechterverhältnisse. Die neuere Forschung liefert sowohl psychologische als auch sozialhistorische Erklärungsansätze fur unterschiedliche kognitive Stile von Männern und Frauen.

Die unter der Überschrift Berufsrollen – Arbeitswelten zusammengefaßten Beiträge, betreffen – über den biographischen Zugang hinaus – die gesellschaftliche Konstruktion von Frauenberufen oder von vorwiegend Frauen zugeordneten Berufsfeldern. Die provozierende Frage, inwieweit die moderne Technik, Medizin und Naturwissenschaft als Mittel symbolischer Selbstdarstellung Ausdruck männlichen Machtanspruchs ist, gehört ebenso hierher, wie die feministische Kritik und Analyse des Technik- und Wissenschaftsbegriffs und der sozialen und mentalen Strukuren der 'technischen Kultur'.

Nicht fehlen darf schließlich der geschlechtergeschichtlich orientierte Blick auf die traditionellen Wissenschaftsinstitutionen – ein geradezu schon 'klassisches' Gebiet der wissenschafts- und bildungsgeschichtlichen Frauenforschung. Der Abschnitt Frauenbildung – Frauenstudium umfaßt Beiträge, die sich in Fallstudien oder durch die vergleichende Untersuchung von Kollektivschicksalen mit dem Zugang von Frauen zu universitären Graden und akademischen Berufen beschäftigen.

Die in diesem Band gesammelten Ergebnisse enthalten nicht nur den wissenschaftlichen Ertrag einer auch in der langjahri~·gen Erfahrung der Deutschen Gesellschaft für Geschichte der Medizin, Naturwissenschaft und Technik ungewöhnlich erfolgreichen Jahrestagung. Sie präsentieren zugleich – gerade auch in der methodischen und thematischen Vielfalt der einzelnen Ansätze – einen durchaus repräsentativen Querschnitt der gegenwärtig auf dem Gebiet der medizin-, naturwissenschafts- und technikhistorischen Geschlechterforschung im deutschsprachigen Raum bearbeiteten Fragestellungen und erzielten Resultate.

Die Beiträge des vorliegenden Bandes dokumentieren darüber hinaus eindrucksvoll eine für unsere Fächer keineswegs selbstverständliche neuere Entwicklungstendenz: Moderne Wissenschaftsgeschichte stellt sich nämlich zunehmend dar als ein Arbeitsgebiet ganz unterschiedlicher Disziplinen, die einander in methodischer und sachlicher Hinsicht ergänzen. Die Geschichtsschreibung von Medizin, Naturwissenschaft und Technik hat sich aus ihrer ursprünglich engen Anbindung an die Objektdisziplinen gelöst, sie hat die Fragestellungen und Herangehensweisen der Sozialgeschichte und der historischen Wissenschaftsforschung aufgenommen und für das eigene Erkenntnisinteresse nutzbar gemacht. Historische Frauenforschung und Sozialgeschichte ihrerseits haben Medizin, Naturwissenschaft und Technik als für sie neue und fruchtbare Gegenstandsbereiche entdeckt, die – über die Geschichte bestimmter gesellschaftlicher Sondergruppen hinaus – wichtige Aufschlüsse über ganz zentrale Bereiche unserer wissenschaftlich-technischen Gegenwartskultur versprechen.

Monika Renneberg und Christoph Meinel

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