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Instrumententwicklung in der Nanotechnologie am Beispiel des transmittierenden Röntgenmikroskops der Universitätssternwarte Göttingen

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 (2012) (2012)

Andreas Junk
Instrumententwicklung in der Nanotechnologie am Beispiel des transmittierenden Röntgenmikroskops der Universitätssternwarte Göttingen
155 Seiten, 66 Abb., Pb., 20,00 EUR
ISBN 978-3-86225-103-2

Die Nanotechnologie gilt zur Zeit als eine der Zukunftstechnologien, von der erwartet wird, Lösungen für zentrale Probleme unserer Zeit zu liefern. Eine der Voraussetzungen hierfür ist die Entwicklung entsprechender Beobachtungsinstrumente, da das Auflösungsvermögen von Lichtmikroskopen hierfür nicht ausreicht.

Eines der Instrumente mit einem entsprechenden Vergrößerungsvermögen ist das Elektronenmikroskop, das bereits seit den dreißiger Jahren entwickelt wurde. Auch mit dem in diesem Buch behandelten transmittierenden Röntgenmikroskops (TXM) ist es möglich, Nanostrukturen sichtbar zu machen. Der Prototyp wurde Mitte der siebziger Jahre vorgestellt, wobei das Konzept eines »Supermikroskops« für die Zellbiologie aus den fünfziger Jahren und eines Röntgenteleskops aus der noch jungen unbemannten Raumfahrt Pate standen. Die Einsatzbereiche des TXM erstrecken sich heute von der Zellbiologie bis in die rein physikalisch geprägte Materialwissenschaft. Da die Proben hierbei im Gegensatz zur Betrachtung mit einem Elektronenmikroskop naturbelassen bleiben können, hofft man, hierdurch aussagekräftigere Abbildungen zu erhalten.

Die Geschichte der bis in unsere Tage weiter entwickelten Apparatur ist keine reine Geschichte der verwendeten Optiken, sondern beruht auf geschickter Adaption lange bekannter Erkenntnisse und Prinzipien aus diversen Bereichen der Physik und Chemie. Das macht die Geschichte des Röntgenmikroskops zu einer Geschichte der entwickelnden Akteure und deren Versuche, die Nützlichkeit des Instrumentes durch einzigartige mikroskopische Abbildungen unter Beweis zu stellen.

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